- Asset Allocation
- Asset Allocation
engl. für Portfoliostrukturierung
Unter Asset Allocation versteht man die Aufteilung (Diversifikation) eines angelegten Vermögens auf verschiedene Anlageklassen wie z. B. Anleihen, Aktien, Immobilien und Währungen. Sie dient dazu, die Gesamtrendite und das Gesamtrisiko zu steuern. Durch die Diversifikation bietet sie die Möglichkeit, das Risiko bei gegebener Rendite zu minimieren bzw. die Rendite bei gegebenem Risiko zu maximieren. - Best-in-Class
- Best-in-Class
engl. für Branchenbeste
Systematisches Bewertungsverfahren, bei dem nur Unternehmen ausgewählt werden, die innerhalb ihres Sektors in Bezug auf ein bestimmtes Bewertungskriterium am besten abschneiden. Für die Zusammenstellung von Nachhaltigkeitsfonds heißt das: Es wird nur in Unternehmen investiert, die nach ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien innerhalb ihrer Branche zu den Besten gehören. - Biodiversität
- Biodiversität
Kurzform für biologische Vielfalt
Die Biodiversität umfasst die Variabilität lebender Organismen und der ökologischen Komplexe, zu denen sie gehören. Der Begriff umfasst drei Ebenen: (1) die Vielfalt an Ökosystemen, Lebensräumen und Landschaften auf der Erde, (2) die Artenvielfalt und (3) die genetische Vielfalt innerhalb einer biologischen Art bzw. Population. Der Erhalt einer hohen Biodiversität ist maßgebliche Voraussetzung für den Fortbestand des Lebens auf der Erde. - Biolabel
- Bio-Label
Das Biolabel oder Biosiegel kennzeichnet Produkte und Lebensmittel, die nach den EU-weit gültigen Rechtsvorschriften ökologisch produziert und kontrolliert wurden. Es wurde 2001 eingeführt, um einheitliche Standards für eine ökologische Produktion und artgerechte Tierhaltung zu garantieren. Als staatlich geschütztes Siegel ermöglicht es Verbrauchern, Biowaren auf einen Blick zu erkennen.
- Carbon Disclosure Project (CDP)
- Carbon Disclosure Project (CDP)
Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die die weltweit größte Datenbank für klimarelevante Unternehmensinformationen führt. Im Auftrag von über 550 institutionellen Investoren fordert das CDP jährlich börsennotierte Unternehmen weltweit auf, ihre klimarelevanten Unternehmensdaten an das CDP zu berichten. Das CDP stellt die Daten den Kapitalmärkten und der Öffentlichkeit zur Verfügung. Ziel ist es, CO2-Emissionen als wichtige Wirtschafts- und Erfolgsfaktoren in Unternehmen wahrzunehmen. In Deutschland ist das CDP seit 2005 aktiv. Die im DAX30 notierten Unternehmen sind unter den Teilnehmern fast vollständig vertreten. Die strategischen Partner des CDP in Deutschland sind die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der WWF Deutschland.
- Compliance
- Compliance
engl. für Befolgung, Einhaltung, Einwilligung, Erfüllung
Compliance bezeichnet die Selbstverpflichtung eines Unternehmens, Gesetze, Richtlinien und Normen einzuhalten. Die Einhaltung von Regeln kann dabei sowohl auf Zwang (zum Beispiel bei Gesetzen) als auch auf Freiwilligkeit (zum Beispiel bei Standards oder gesellschaftlichen Konventionen) beruhen. Ziel ist sowohl die Vermeidung eines negativen Images als auch der Ausschluss von Haftungsfällen bzw. Schadensersatzklagen. - Corporate Governance (CG)
- Corporate Governance (CG)
engl. für Grundsätze verantwortungsvoller Unternehmensführung
Corporate Governance hat zum Ziel, eine unabhängige, wert- und erfolgsorientierte Unternehmensführung zu gewährleisten. Dazu definiert die Unternehmensleitung Entscheidungsmaßstäbe und Verhaltensrichtlinien für die einzelnen Bereiche des Unternehmens. Corporate Governance stellt somit kein international einheitliches Regelwerk dar, sondern besteht vielmehr aus länderspezifischen (gesetzlichen und freiwilligen) und unternehmensspezifischen Maßnahmen. - Corporate Social Responsibility (CSR)
- Corporate Social Responsibility (CSR)
engl. für unternehmerische soziale Verantwortung
Corporate Social Responsibility (CSR) umschreibt das Verhalten von Unternehmen, freiwillig und über rechtliche Pflichten hinaus gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Unternehmerische Verantwortung steht dabei für eine Unternehmensphilosophie, in deren Mittelpunkt Transparenz, ethisches Verhalten und Respekt vor sämtlichen Interessen- und Anspruchsgruppen des Unternehmens stehen. CSR geht also über die rein soziale Dimension hinaus und bezieht auch die ökologische und ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit mit ein. Häufig wird daher auch allgemeiner von Corporate Responsibility gesprochen. - Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)
- Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)
Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Er soll dazu beitragen, die Führung deutscher börsennotierter Unternehmen transparent und nachvollziehbar zu machen. Damit will er das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Unternehmensführung deutscher Gesellschaften fördern und den deutschen Kapitalmarkt stärken.
- Diversity
- Diversity
engl. für Vielfalt
Diversity bezeichnet im Unternehmenskontext den Respekt und die positive Wertschätzung für die individuelle Verschiedenheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ziel ist es, Diskriminierung von Minderheiten zu verhindern, Chancengleichheit zu verbessern und somit eine produktive Gesamtatmosphäre im Unternehmen zu erreichen. Vielfalt bezieht sich einerseits auf äußerliche Merkmale wie Geschlecht, Hautfarbe, Alter oder Behinderung, andererseits auf individuelle Orientierungen, z.B. religiöser oder sexueller Art. Unternehmen versprechen sich von Vielfalt in der Belegschaft auch eine höhere Problemlösungskompetenz, Attraktivität für neue Mitarbeiter und bessere Kundenbindung. Um diese Vielfalt konstruktiv für das Unternehmen zu nutzen, wird häufig ein Diversity Management eingeführt. - Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)
- Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)
Die EMAS-Verordnung ist eine freiwillige Verordnung zur Einführung von Umweltmanagement- und Umweltbetriebsprüfungssystemen. Ziel von EMAS ist es, die Umweltschutzleistung über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zu verbessern und die Öffentlichkeit darüber zu informieren. EMAS wurde 1993 von der Europäischen Union eingeführt.
- Environmental, Social and Corporate Governance Issues (ESG)
- Environmental, Social and Corporate Governance Issues (ESG)
engl. für Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Themen
ESG-Themen sind Themen, welche die Bereiche Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung umfassen. Der Begriff wurde von Finanzanalysten und Investoren als Alternative zum Begriff Corporate Social Responsibility (siehe dort) geprägt. Ziel ist es, bei der Bewertung von Unternehmen neben ökonomischen Kennzahlen auch ökologische, gesellschaftliche sowie die unternehmerische Verantwortung betreffende Aspekte einzubeziehen. - Ethibel
- Ethibel
Unabhängige Beratungsgesellschaft für nachhaltiges und ethisches Investment mit Sitz in Brüssel, die Banken und Kapitalanlagegesellschaften bei der Entwicklung nachhaltiger Investmentprodukte unterstützt. Zu diesem Zweck vergibt Ethibel ein eigenes europäisches Gütezeichen für nachhaltige Investmentfonds. Die Kriterien für die sozialethische Unternehmensanalyse, die die Grundlage der mit dem Ethibel-Gütesiegel ausgezeichneten Anlagefonds bildet, umfassen alle Aspekte der gesellschaftlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen.
- Ethibel Pioneer and Excellence Register
- Ethibel Pioneer and Excellence Register
Das Forum Ethibel betreut zwei Investmentregister: das Ethibel Pioneer und das Ethibel Excellence Register. Diese bilden die Grundlage für die Vergabe des Ethibel-Gütesiegels für nachhaltige Investmentfonds. Dieses Label bietet den Investoren die sichtbare Garantie, dass diese Investmentfonds einzig und allein in Unternehmen investieren, die auf der Grundlage von Ethibels umfassendem Evaluierungsmodell ausgewählt wurden. Für die Investmentregister wählt Ethibel nur Unternehmen aus, die innerhalb ihrer Branche zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit gehören (Excellence) oder eine Pionierrolle im Bereich der Nachhaltigkeit einnehmen (Pioneer).
- EURO STOXX Sustainability Index
- EURO STOXX Sustainability Index
Der EURO STOXX Sustainability Index beinhaltet die nach Nachhaltigkeitskriterien führenden börsennotierten Unternehmen in der europäischen Währungsunion.
- European Sustainable and Responsible Investment Forum (Eurosif)
- European Sustainable and Responsible Investment Forum (Eurosif)
Das European Sustainable and Responsible Investment Forum (Eurosif) ist ein europaweiter Zusammenschluss zur Förderung nachhaltiger Investments. Zu den aktuellen Mitgliedern zählen institutionelle Investoren, Finanzdienstleister, wissenschaftliche Institute, Researchagenturen und Nichtregierungsorganisationen. Über seine Mitglieder repräsentiert Eurosif Anlagen im Wert von über 1 Billion Euro.
- Europäische Transparenzleitlinien für nachhaltige Publikumsfonds
- Europäische Transparenzleitlinien für nachhaltige Publikumsfonds
Die Europäischen Transparenzleitlinien für nachhaltige Publikumsfonds wurden vom European Sustainable and Responsible Investment Forum (siehe dort) initiiert. Unterzeichner dieser Leitlinien verpflichten sich, hinreichende und zielgerichtete Informationen zur Verfügung zu stellen, die mit einem Fragenkatalog ermittelt werden. Dazu gehören unter anderem Investitionskriterien, Researchverfahren, Verfahren bei der Auflösung bestimmter Investments aus Nachhaltigkeitsgründen und die Informationspolitik. Wer die Leitlinien erfüllt, darf seine Fonds mit dem "Europäischen Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds" (siehe dort) versehen.
- Europäisches Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds
- Europäisches Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds
Das "Europäische Transparenzlogo für nachhaltige Publikumsfonds" dient Anlegern als Erkennungsmerkmal für jene Fonds, die sich an die Europäischen Transparenzleitlinien für nachhaltige Publikumsfonds (siehe dort) halten. Es wird vom European Sustainable and Responsible Investment Forum (siehe dort) vergeben, das damit ein besonders transparentes Management von Nachhaltigkeitsfonds auszeichnet. Das Transparenzlogo ist das bisher einzige Gütesiegel für Verbraucher zur besseren Orientierung bei Nachhaltigkeitsfonds.
- Fairtrade
- Fairtrade
engl. für gerechter Handel
Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Durch gerechtere Handelsbeziehungen und faire Abnahmepreise soll die Situation in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Darüber hinaus müssen beim fairen Handel weltweit anerkannte Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden; illegale Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten. Produkte, die fair gehandelt werden, sind für den Verbraucher durch das Fairtrade-Siegel erkennbar. - Financial Stability Board (FSB)
- Financial Stability Board (FSB)
engl. für Rat für Finanzstabilität
Das Financial Stability Board (FSB), das aus dem ehemaligen Financial Stability Forum (FSF) hervorgegangen ist, ist ein globales Gremium, das sich aus hochrangigen Vertretern von Finanzministerien, Zentralbanken und Aufsichtsbehörden der G20-Staaten, Spanien und der Europäischen Kommission sowie aus Vertretern der internationalen Standardsetter und bedeutender Finanzinstitutionen (u.a. Internationaler Währungsfonds, Weltbank, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Europäische Zentralbank) zusammensetzt. Im FSB werden Themen von grundlegender systemischer Bedeutung für die Finanzstabilität diskutiert. - Forest Stewardship Council (FSC)
- Forest Stewardship Council (FSC)
Der FSC ist eine internationale, gemeinnützige Organisation und ein Zertifizierungssystem für die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern. Die Organisation hat Kriterien für die Bewirtschaftung von Wäldern und auch für die gesamte Verarbeitungs- und Handelskette von Holzprodukten definiert. Zertifizierte Betriebe können FSC-Produkte (Holz, Möbel, Papier etc.) mit dem FSC-Logo kennzeichnen und vermarkten.
- Fraud Prevention Board
- Fraud Prevention Board
fraud: engl. für Betrug
Das bereichsunabhängig arbeitende Fraud Prevention Board überprüft Geschäftsprozesse der Bank auf Bilanzmanipulationen, Untreue, Unterschlagung und alle anderen zum Schaden des Unternehmens vorsätzlich durchgeführten Handlungen. Neben der Aufdeckung dieser Handlungen und der adäquaten Reaktion darauf steht insbesondere die Vorbeugung im Vordergrund der Arbeit. - Global Reporting Initiative (GRI)
- Global Reporting Initiative (GRI)
Die Global Reporting Initiative ist eine weltweite, unabhängige Institution, die international anerkannte Standards der Nachhaltigkeitsbewertung und Berichterstattung entwickelt. Sie wurde 1997 in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet. Eine weitere Partnerschaft besteht mit der UN Global Compact, einer Initiative des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan, mit dem Ziel, Globalisierung sozial- und umweltverträglich zu gestalten. Darüber hinaus ist die GRI ein weltweit aktives Stakeholdernetzwerk. Sie arbeitet mit zahlreichen Unternehmen, Menschenrechts-, Umwelt-, Arbeits- und staatlichen Organisationen zusammen.
- Human Potenzial Index (HPI)
- Human Potenzial Index (HPI)
Der Human Potential Index (HPI) ist ein Ratinginstrument zur Bewertung geeigneter Strukturen und Instrumente zur Förderung des Humankapitals von Unternehmen. Interessierten Unternehmen ermöglicht der HPI eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Prozesse und -Strukturen im Bereich Human Resources auf der Basis eines externen Benchmarks sowie die Überprüfung der Wirksamkeit der Instrumente in Bezug auf den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg. Der Index misst unter anderem die Führungsmethoden, Motivationsmodelle sowie Gesundheitsförderung und interne Kommunikation. Entwickelt wurde der HPI im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zur Sicherung der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch Verbesserung qualitativer humanressourcenorientierter Kriterien.
- IFRS
- IFRS
Die IFRS (International Financial Reporting Standards) sind vom International Accounting Standards Board herausgegebene Rechnungslegungsvorschriften.
- imug
- imug
imug führt im Bereich Investment Research Nachhaltigkeitsbewertungen von Aktien, Unternehmen, Staatsanleihen sowie von Emittenten festverzinslicher Wertpapiere durch. Zu den Kunden von imug gehören institutionelle Investoren und Finanzdienstleister.
- Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
- Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung ist ein gemeinnütziges, unabhängiges Institut auf dem Gebiet der praxisorientierten Nachhaltigkeitsforschung mit Sitz in Berlin. Es erarbeitet Strategien und Handlungsansätze für ein zukunftsfähiges Wirtschaften. Seit 1994 bewerten das IÖW und "future-verantwortung unternehmen" die gesellschaftsbezogene Berichterstattung deutscher Unternehmen und erstellen eine Rangfolge der besten Berichterstatter.Das IÖW/future Ranking basiert auf einem umfassenden Kriterienset, das dazu beiträgt, die inhaltlichen Standards für eine aussagekräftige und glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen zu setzen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.
- International Labour Organization (ILO)
- International Labour Organization (ILO)
engl. für internationale Arbeitsorganisation
Die International Labour Organization (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf, Schweiz. Sie wurde 1919 gegründet und umfasst 183 Mitgliedsstaaten, die durch Repräsentanten sowohl von Regierungen als auch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in den Organen der ILO vertreten sind. Schwerpunkte der Arbeit der ILO sind die Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialnormen, insbesondere der ILO-Kernarbeitsnormen, die soziale und faire Gestaltung der Globalisierung sowie die Schaffung von menschenwürdiger Arbeit als einer zentralen Voraussetzung für die Armutsbekämpfung. - ISO 14001
- ISO 14001
Die Umweltmanagementnorm ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil der Normenfamilie der Internationalen Organisation für Normung (ISO). Die ISO 14001 ist seit 1996 in Kraft; 2005 wurde eine überarbeitete Fassung als deutsche DIN-Norm veröffentlicht. Diese Normenfamilie beinhaltet zahlreiche weitere Normen zu verschiedenen Bereichen des Umweltmanagements, u. a. zu Ökobilanzen, zu Umweltkennzahlen bzw. zur Umweltleistungsbewertung.
- oekom research AG
- oekom research AG
oekom research ist eine namhafte Ratingagentur, zu deren Kundenkreis internationale Asset-Manager und institutionelle Investoren gehören. oekom research beeinflusst mit seinen Analysen ein Anlagevermögen von über 90 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2010).
- pme Familienservice
- pme Familienservice
Der pme Familienservice ist Anbieter eines Rund-um-die-Uhr-Service für Not- und Ausnahmesituationen in der Kinder- und Seniorenbetreuung. Neben eigenen Betreuungseinrichtungen vermittelt er geschultes Personal für Kinderbetreuung sowie Alten- und Krankenpflege. Er ist bundesweit und flächendeckend in Deutschland sowie in Österreich, Tschechien und der Schweiz vertreten. Der pme Familienservice schließt Verträge mit Unternehmen, die den Service und das Netzwerk auf Zuruf nutzen können.
- Principles for Responsible Investment (PRI)
- Principles for Responsible Investment (PRI)
Die PRI wurden auf Initiative des damaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan unter Federführung von UNEP FI (United Nations Environmental Programme Finance Initiative) und UN Global Compact sowie unter Mitwirkung von zahlreichen institutionellen Investoren, Investmentgesellschaften und Anbietern von professionellen Dienstleistungen im Investmentbereich entwickelt und im April 2006 offiziell verabschiedet. Sie basieren auf der Prämisse, dass ESG-Themen (Environmental, Social and Corporate Governance Issues) das Ergebnis eines Anlageportfolios (in unterschiedlichem Ausmaß je nach Unternehmen, Sektor, Region, Asset-Klasse und über verschiedene Zeiträume) beeinflussen können.
- Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (pefc)
- Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (pefc)
pefc ist ein Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung, das Mindestanforderungen und Standards definiert, die auf nationaler oder regionaler Ebene von zertifizierten Forst-, Verarbeitungs- und Handelsbetrieben erfüllt werden müssen. Holz und Holzprodukte, die den Anforderungen von pefc genügen, können mit dem pefc-Siegel versehen werden.
- Reputational Risks
- Reputational Risks
engl. für Reputationsrisiken
Reputationsrisiken bezeichnen sämtliche Risiken, die zu einer Schädigung des Rufs eines Unternehmens beitragen können. Dazu zählen beispielsweise ein schlechter Umgang mit der Belegschaft, das Bekanntwerden von Umweltsünden oder Betrugs- und Korruptionsfälle im Management. Reputationsrisiken wirken sich über Handlungen und Reaktionen der Anspruchsgruppen zum Nachteil des Unternehmens aus und führen entsprechend zu wirtschaftlichen Schäden. In der Regel werden Reputationsrisiken im Rahmen des Risikomanagements berücksichtigt, dem die Aufgabe zukommt, auch Reputationsrisiken in einem gezielten Prozess zu definieren, zu identifizieren, zu messen und zu steuern. - Screening (Positiv-Screening und Negativ-Screening)
- Screening (Positiv-Screening und Negativ-Screening)
engl. für Selektion, Auswahlprüfung
Unter einem Screening versteht man ein systematisches Testverfahren, das eingesetzt wird, um bestimmte Eigenschaften der Prüfobjekte zu identifizieren. Im Bereich der Nachhaltigkeit kommen Screenings insbesondere bei der Zusammenstellung nachhaltiger Fonds zur Anwendung. Dabei wird grundsätzlich zwischen einem Positiv- und einem Negativ-Screening-Verfahren unterschieden. Bei einem Positiv-Screening werden Merkmale definiert, die das bewertete Objekt erfüllen muss, um in die Auswahl zu kommen. Bei einem Negativ-Screening hingegen werden Ausschlusskriterien formuliert und bestimmte Merkmale, Branchen oder Geschäftspraktiken von vornherein ausgeschlossen. - Socially Responsible Investment (SRI)
- Socially Responsible Investment (SRI)
Socially Responsible Investment (SRI) bezeichnet eine besondere Form des Investierens zur Förderung unternehmerischer Verantwortung. Investoren, die nach dem SRI-Prinzip arbeiten, berücksichtigen bei ihren Anlageentscheidungen nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch den Einfluss ihrer Investition auf Umwelt und Gesellschaft. Unternehmen erhalten so einen Anreiz, Nachhaltigkeitsaspekte wie Umweltschutz, Produktverantwortung oder Menschenrechte im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit zu berücksichtigen. Einige SRI-Investoren schließen darüber hinaus Investitionen in bestimmte Geschäftsfelder wie Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Waffen bzw. Militär und Abtreibung kategorisch aus.
- Sustainalytics
- Sustainalytics
Sustainalytics wurde im Jahr 2008 als Zusammenschluss von drei europäischen Nachhaltigkeitsratingagenturen (u. a. scoris GmbH) gegründet. Durch die Fusion mit Jantzi Research Inc. ist Sustainalytics mittlerweile auch im nordamerikanischen Raum vertreten.
- United Nations Environment Programme (UNEP)
- United Nations Environment Programme (UNEP)
Das 1972 gegründete Umweltprogramm der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Nairobi regt weltweit Projekte zum schonenden Umgang mit der Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung an. Nach seinem Selbstverständnis ist das Programm "die Stimme der Umwelt" bei den Vereinten Nationen.
- United Nations Environment Programme Finance Initiative (UNEP FI)
- United Nations Environment Programme Finance Initiative (UNEP FI)
UNEP FI ist eine globale Partnerschaft (Public-Private-Partnership) zwischen der UNEP (siehe dort) und zahlreichen Finanzinstituten auf der ganzen Welt. Sie hat sich die Integration von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten auf allen Unternehmensebenen in der Finanzwirtschaft zum Ziel gesetzt. Durch Unterzeichnen eines UNEP-FI-Statements bekennt sich ein Finanzdienstleistungsunternehmen zum Leitbild der nachhaltigen Entwicklung als einer entscheidenden unternehmerischen Verpflichtung sowie einem wesentlichen Bestandteil seiner gesellschaftspolitischen Verantwortung. Darüber hinaus verpflichtet es sich unter anderem, die von ihm angewendeten Methoden regelmäßig zu aktualisieren, um relevanten Entwicklungen im Umweltmanagement Rechnung zu tragen.
- Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU)
- Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU). (VfU)
Der VfU wurde 1994 gegründet. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, Finanzdienstleistern, die Verantwortung für eine nachhaltige, umweltgerechte Entwicklung übernehmen, ein Forum für den fachbezogenen Meinungs- und Informationsaustausch zu bieten und neue Strategien und geeignete Instrumente zur praktischen Umsetzung der Anforderungen aus dem Konzept der nachhaltigen Entwicklung abzuleiten. Dazu organisiert der VfU themenspezifische Expertenkreise. Er ist der einzige europäische Verein, der sich speziell mit Fragestellungen des Umweltmanagements und der Nachhaltigkeit in Finanzinstituten beschäftigt.
- Verhaltensregeln des Deutschen Werberats
- Verhaltensregeln des Deutschen Werberats
Die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats sind freiwillige Verhaltensregeln, die den lauteren und leistungsgerechten Wettbewerb in besonders gesellschaftsrelevanten Bereichen unterstützen sollen. Dazu zählen beispielsweise Richtlinien zur Werbung mit Kindern oder Politikern, zur Werbung für alkoholhaltige Getränke oder zur Vermeidung von Herabwürdigung und Diskriminierung. Der Deutsche Werberat wurde 1972 vom ZAW (Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V.) als Organ der freiwilligen Selbstkontrolle gegründet. Er arbeitet als Konfliktregler zwischen Beschwerdeführern aus der Bevölkerung und werbenden Unternehmen.
- vigeo group
- vigeo group
Die vigeo group ist eine der führenden Nachhaltigkeitsratingagenturen in Europa und bewertet die Leistung von Unternehmen in Bezug auf Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien. Zu ihren Kunden gehören Asset-Manager und institutionelle Investoren aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, der Schweiz, Italien und Deutschland.
- VÄ
- VÄ
Vollzeitäquivalente, d. h. Anzahl der Vollzeit-Arbeitskräfte sowie zu Vollzeit zusammengefasste Teilzeit-Arbeitskräfte.
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Nachhaltigkeitsbericht 2011
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